Biotoppflege der Q12-Biokurse im Obenhausener Ried

Nachdem sie stellvertretend für alle Schüler des IGV die Urkunde für das beste Ergebnis aller schwäbischen Schulen bei der diesjährigen LBV-Sammlung in Höhe von ca. 5600 Euro entgegengenommen hatten, bekamen sie sogleich eine Einweisung, hier eine Kurzfassung:

Die Streuwiesen wurden gemäht, da dort das Heu aber nicht von Maschinen abtransportiert werden kann, sollten wir bei den übrigen zwei Felder dies noch mit Handarbeit erledigen. Das jährliche Mähen des Feldes und anschließende Heuen, wie es die Bauern auch früher gemacht haben, ist sehr wichtig für die Vegetation und den Erhalt der vielfältigen  Lebewesen im Niedermoor. Dadurch wird nämlich gewährleistet, dass die Wiesen nicht verwildern und kein Gestrüpp aufkommt, aber trotzdem besondere Pflanzen wachsen, nicht nur die bekannten Gräser, sondern zum Beispiel auch das Knabenkraut oder der Enzian.

Anschließend gab es noch eine kurze Erklärung der Traktoren, die auch wir fahren durften, und Hinweise auf die Gefahren und DONT’S am Steuer dieser Gefährte.

Kurze Zeit später wurden auch schon die Planen hergefahren und positioniert, sodass wir das Heu auf die Folien zum Weitertransport verfrachten konnten, wobei die Traktorfahrer und -fahrerinnen sichtlich Spaß an der Arbeit, also beim Abtransport der vollen und Rücktransport der geleerten Planen, hatten. Auch die zweite Wiese war so schnell vom gemähten Heu befreit. Alles in allem war die Arbeit zeitweise echt anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht.

Der Vormittag wurde mit einem Vesper abgeschlossen, wofür ich mich an dieser Stelle stellvertretend für die Helfer der Q12 bei Herrn Ilg und seinem LBV-Team bedanken möchte!

Einen großen Dank auch an Herrn Wutz, der das alles organisiert und uns diesen wirklich netten Vormittag ermöglicht hat.

Tina Hieber, Q12a