Pfingstferienfreizeit am IGV

In der Zeit vom 10. bis 13. Juni war dann für 34 Mädchen und Buben das Thema eine fiktive Weltreise in Länder mit Bezug zu Vöhringen oder der beginnenden Fußballweltmeisterschaft.

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Die Kinder mit ihren Betreuerinnen und Betreuern: hinten v.l.: Frau Speck, Frau Eisenmann, Herr Stetter, Ferienkind Marvin, Ferienkind Milena, Anika Lutzenberger (Tutorin), Melina Klaiqi (Tutorin), Robin Mc Goldrick (Tutor)

Veranstaltet hat die Ferienfreizeit der Freundeskreis des Illertal-Gymnasiums im Rahmen des Bundesförderungsprogramms „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung". Partner waren die Stadt Vöhringen, das Landratsamt Neu-Ulm, die Musikschule Dreiklang und, wie schon erwähnt, das IGV.  

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Capoeira

Auch Bürgermeister Karl Janson, neben anderen Offiziellen, stattete uns am ersten Tag seinen Besuch ab. Das sechsköpfige Betreuerteam aus älteren Schülern und projektbezogenen bzw. pädagogischen Fachkräften, zum Teil vom IGV, begleitete die Kinder durch das ambitionierte Ferienprogramm, in dem aber auch Spiel, Basteln, Sport und Spaß nicht zu kurz kamen. Die besuchten Länder für die vier Tage waren Brasilien, Frankreich, Türkei/Kosovo und Österreich. Das Rahmenprogramm umfasste einen Unterricht in brasilianischem Kampftanz (Capoeira), einen Blick hinter die Kulissen des Allgäu-Airports Memmingen, die Besichtigung der türkischen Moschee in Nersingen-Straß, Bauchtanz-, Trommel- sowie Theaterworkshops und eine Hexe-Lilli-Filmvorführung (Der Drache und das magische Buch).

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In der Moschee

Für das leibliche Wohl während der Freizeit sorgte Caterer 48° Nord (Mittagstisch), und es gab passend zu den jeweiligen Ländern am Nachmittag kleine Snacks oder Obst. Auch Rätsel und Aufgaben mussten im Wettbewerb der drei Gruppen der Freizeit (Zug-, Flugzeug- und Schiffgruppe) gelöst werden, dieses Mal als moderne Schatzsuche (Geocaching) mittels Tablet-Computern. Leider waren die Schatzsuchen, die im Freien längere Laufwege erforderten, durch die große Hitze eine zu starke Belastung für die Kinder und konnten deshalb nicht vollständig durchgeführt werden.

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Am Memminger Flughafen

Auch die mitgeführten Getränke und eine Kugel Eis konnten da nicht helfen. Als Ansporn für die Kinder wurden bei besonderen Leistungen Stempel in ihre „Reisepässe" vergeben. Die Auswertung der Reisepässe am letzten Tag der Freizeit führte dann zu einer Siegerehrung innerhalb der Gruppen mit Vergabe von Urkunden und kleinen Geschenken. Dass alles Spaß gemacht hat, dafür haben nicht zuletzt die gut aufgelegten Vöhringer Kinder gesorgt.

Trotz des heißen Wetters und der kulturell unterschiedlichen Programmpunkte haben praktisch alle Kinder die kleine Weltreise sehr gut angenommen und sich unvoreingenommen, offen und wissbegierig gezeigt, so dass ich und sicher auch alle anderen des Betreuerteams den Kindern dafür sehr dankbar sind.

Walter Stetter, Betreuer