Ethik

„Was Du nicht willst, das man Dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu.“
(Die Goldene Regel)

 

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Unsere Ethikfachschaft: v.l.: StDin Ulrike Mayer-Obenhuber, StRin Sonja Brückner

und StDin Rita Firmke

Ethik befasst sich ganz grob zusammengefasst mit dem menschlichen Handeln, deshalb bezeichnet man sie auch häufig als praktische Philosophie. Wir beschäftigen uns also im Unterricht mit der Frage, wie man ein gutes Leben lebt, welche allgemeingültigen Werte uns dabei helfen und wie das Leben in seiner ganzen Vielfalt so aussieht. Ethik wird, wie jedes andere Fach auch, nach einem bestimmten Lehrplan abgehalten. In den Jahrgangsstufen 5 bis 9 lernen die Schülerinnen und Schüler die Weltreligionen in ihren Grundzügen kennen (6. Klasse Judentum und Christentum, 7. Klasse Islam, 9. Klasse Buddhismus und Hinduismus). Des Weiteren befasst man sich in Unter- und Mittelstufe mit Themen wie z.B. Selbst- und Fremdwahrnehmung, Familie, Sinnfrage, Identität, Liebe, Freundschaft, Umwelt und dem menschlichen Miteinander. Ab der 10. Klasse spielt schließlich die Philosophie selbst eine immer größere Rolle. Begriffe wie Gesellschaftsvertrag, das Menschenbild der unterschiedlichen Philosophen, Freiheit, Glück und viele andere werden näher untersucht, die Schüler lernen so die unterschiedliche Vorstellungen und Philosophien der großen Denker kennen. Diese werden aber nicht nur gelehrt, sondern auch angewandt. Der Schwerpunkt liegt also immer auch auf dem eigenen Tun, der eigenen Reflexion. So bietet das Fach Ethik viel Raum für Diskussionen aller Art – und zwar bereits ab der Unterstufe – und eignet sich sehr gut für handlungsorientierten Unterricht. Man kann Spiele basteln, Plakate erstellen, in Gruppen arbeiten, Rollenspiele durchführen oder eine Fotogeschichte entwerfen und vieles mehr.