Ferienakademie Roggenburg - Theater

,Gender Genre Genius’, so lautete das diesjährige Motto der 13. Ferienakademie in Roggenburg. Sie begann in der zweiten Woche der Osterferien, nämlich am 2. April, und dauerte bis zum 6. April. Die Veranstaltung fand im Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur im Kloster Roggenburg statt und wird sowohl vom Kloster selbst als auch vom Nikolaus-Kopernikus Gymnasium in Weißenhorn geleitet.
Nachdem ich um ca. 13 Uhr angekommen, auf das Zimmer gegangen und meine bisher unbekannte Zimmergenossin kennengelernt hatte, wurden wir alle vom Schulleiter des NKG, Herrn Schneikart, begrüßt. Anschließend lernten wir unsere Dozenten für die fünf Tage kennen. Da ich selbst schon länger bei Frau Ballasch im Schulspiel mitwirke, entschied ich mich für den Theaterkurs bei Nora Junghanß, und schon ging es los mit unserem ersten Kurs.

Stella Gordi, 6. Mädchen von links

Zu Beginn konzentrierten wir uns auf das gegenseitige Kennenlernen und unsere Selbsteinschätzung. In der Gruppe, welche aus 16 Jungen und Mädchen bestand, verstanden wir uns extrem schnell, was die Zusammenarbeit oder Gruppenübungen um einiges erleichterte. Ich lernte sehr viel über die Gestik im Theater und wie man selbstständig ein Stück schreibt oder auch umschreibt. Wir haben unsere eigenen kleinen Theaterstücke geschrieben und konnten manche davon unter anderem auch am letzten Abend, dem Bunten Abend, vor allen Teilnehmern vorführen. Am darauffolgenden und somit auch dem letzten Tag kamen die Eltern und sogar manche Lehrer, um sich alles anzuschauen. Die Abschlussveranstaltung war mehr als ein großer Erfolg, woraufhin uns allen der Abschied umso schwieriger fiel, so schwer, dass sogar Tränen flossen. Für mich steht schon fest: Ich will nächstes Jahr definitiv nochmal da hin!
Hiermit auch vielen Dank an den Elternbeirat, welcher die Programmkosten komplett übernahm, was keine Selbstverständlichkeit ist. Wie ich mitbekommen habe, war unsere Schule nämlich die einzige, bei der der Elternbeirat dies bezahlte.
Ich kann behaupten, dass das die besten Ferien überhaupt waren.

Stella Gordi, 10b