Schülerzeitung online: Fabel(haft)!

Die Elster und der Wolf

 SZ-Angelina Consilius 14791605790

Eine Elster bewunderte ihr Diebesgut. Da kam ein hinterlistiger Wolf. „Hallo Elster, was freust du dich so?”, fragte er. Die Elster antwortete: „Ich habe die Kette der Königin geklaut!”

„Wow!”, staunte der Wolf, „Wie hast du das denn gemacht?”„Ich habe die Königin beobachtet, während sie spazieren ging. Als sie erschöpft ein Nickerchen machte, habe ich ihr die Kette mit dem Schnabel abgezwickt”, erzählte die Elster stolz. „Und wie sieht die denn aus?”, fragte der Wolf. Die Elster berichtete: „Sie ist aus Gold und Silber und groß und schwer...” So erzählte sie immer weiter. Da dachte sich der Wolf: „Die Kette scheint wertvoll zu sein, heute Abend kann die kleine Angeberin was erleben!” Noch in der selben Nacht klaute der Wolf die Kette und verpfändete sie. Von dem Geld kaufte er sich ein Schloss. Die Elster musste dagegen weiter in ihrem alten Nest wohnen.

Lehre: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. 

(Autoren: Angelina Consilius; Patrick Geßner; Muhammed Kapici; Korkmaz Nisa; Kümmel Fabienne; Bild: Angelina Consilius)

 

Der Wolf und der Bär

 SZ-Anna Kettinger 14791607660

Eines Tages plagte einen Wolf der Hunger, er ging durch den Wald, um Essen zu suchen. Dabei sah er einen Bären, der sich an einen Baum lehnte. Er hielt einen Fisch in der Pfote. Da kam dem Wolf eine Idee. Er sagte zum Bär: „Gib mir von deinem Fisch, dann zeige ich dir eine Stelle, wo es noch viel mehr davon gibt.” Darauf antwortete der Bär: „Wieso sollte ich dir vertrauen?” Der Wolf war listig und sprach: „Nun gut, dann gehe ich jetzt wieder meines Weges!” Der Wolf ging betont langsam weiter. Der Bär fiel auf seine List herein und rief: „Halt, ich gebe dir von meinem Fisch.” Daraufhin gab der Bär dem Wolf den Fisch. Der Wolf rannte aber gewandt davon und verschwand im Wald.

Lehre: Vertraue keinem Fremden, auch wenn das Angebot noch so verlockend ist.

(Autoren: Madeleine Faoual; Anton Hartok; Ahmed Ismael; Anna Kettinger; Julia Kirmse;
Bild: Anna Kettinger)

 

Das diebische Eichhörnchen

 SZ-Angela Baumann 14791609350

Eines Tages flog ein Adler über ein Tal und sah ein Eichhörnchen Honig klauen. Der Adler sprach: „Oh nein! Das muss ich dem Bären melden!” Kurz darauf fand der Adler diesen. Der Bär fragte: „Was führt dich zu mir?” „Das Eichhörnchen klaut deinen Honig”, kreichte der Adler. Der Bär brüllte: „Was? Das kann doch nicht sein!” Die beiden machten sich auf den Weg zum Eichhörnchen, um den Honig zurückzuholen. Als sie ankamen, sahen sie das Eichhörnchen den Honig verspeisen. Der Bär stürzte sich auf den kleinen Nager. Auch der Adler griff das Eichhörnchen an und pickte auf es ein. Erst als das Eichhörnchen versprach, nie wieder zu klauen, ließen sie es laufen.

Lehre: Vergreife dich nie am Eigentum eines anderen.

(Autoren: Angela Baumann; Chris Gugler; Colin Müller, Medine Yilmaz; Veronika Zaitsev
Bild: Angela Baumann)

 

 

Der Delfin und der Hai

 SZ-Annika Reutter 14791611910

Es war Frühling und das Meer war immer noch mit Eis bedeckt. Ein Hai hatte sich auf der Jagd in einem Fischernetz verfangen. Da schwamm ein Delfin an die Wasseroberfläche, um Luft zu holen, und hörte den hilflosen Hai schreien: „Hey Kleiner, hilf mir doch!” Der Delfin überlegte eifrig, entschloss sich aber schließlich ihm zu helfen, obwohl ihn seine Freunde in der Vergangenheit vor dem Hai gewarnt hatten. Als Dankeschön für die Rettung lud der Hai den Delfin zum Essen ein. Später, bei dem Hai zu Hause, merkte der Delfin, dass der Hai etwas vorhatte, weil er immer gemeiner wurde. Kurz bevor er ihn fressen konnte, rettete sich der Delfin, indem er wegschwamm. Er dachte: „Hätte ich doch bloß auf meine Freunde gehört!”

Lehre: Vertraue niemals deinen Feinden, sondern dem Rat deiner Freunde.

(Autoren: Jada Dinter; Annika Reutter; Alina Walaschek; Hannah Westphal; Felix Wilke
Bild: Annika Reutter)

 

Vom Wolf und der Elster

 SZ-Eda Oezver. 14791613210

Eines Tages saß eine diebische Elster auf einem Baum in ihrem Nest, in dem viele Goldketten lagen. Da kam ein Wolf des Weges und schaute hinauf zu dem Baum, auf dem die Elster saß. Er sah das Funkeln des Schmuckes. Die Elster bemerkte den Räuber, der noch listiger und gemeiner war als sie, nicht. Also dachte sich der gierige Wolf einen Plan aus. „Diesen Schmuck muss ich unbedingt haben, aber jetzt, wo die Elster da ist, kann ich nichts machen. Was soll ich nur tun? Ah, ich habe eine Idee!”, flüsterte er. Das Tier versteckte sich hinter einem Busch. Am nächsten Tag flog die Elster weg, um nach neuem Schmuck zu suchen. Der Wolf ging zum Baum und schüttelte ihn so fest, dass das Nest herunterfiel. Er nahm den Schmuck und ging zu seiner Höhle. Wenig später kam die Elster mit einer Kette im Schnabel zurück und bemerkte, dass ihr Nest auf dem Boden lag und der Schmuck fehlte. Die Elster suchte ihren Schmuck wochenlang, doch schließlich musste sie aufgeben.

Lehre: Manchmal wird der Dieb selbst zum Opfer.

(Autoren: Julia Meier; Eda Özver; Alexander Sadnik; Arthur Winter; Denise Zick
Bild: Eda Özver)