Werkstatt-Theater AG bei Frau Uhlig

Werkstatt-Theater bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler der Theatergruppe gemeinsam, selbst ein Stück erarbeiten. 

Um dies zu können, müssen zunächst Grundlagen und Grundelemente des Theaterspielens erlernt und erprobt werden. Dazu gehört, in Spielen und Übungen den eigenen Körper als Instrument zu erfahren, den Raum wahrzunehmen, die Kraft des gemeinsamen Spieles auf der Bühne zu erleben, die eigene Stimme wahrzunehmen und auszuprobieren, Emotionen spielerisch darzustellen und Sprache variantenreich einzusetzen. 

Theateraufführung "Fabelhaft" im Juli 2016

Dafür kann schon einige Zeit vergehen, bevor eine „richtige Rolle“ übernommen werden kann. Diese Zeit ist auch notwendig, um Sicherheit im Spiel zu gewinnen und um herauszufinden, welche Themen für den Einzelnen und die Gruppe interessant sind.
Dann erst wird die Gruppe nach und nach kleine spielerische Szenen entwickeln und Ideen für ein konkretes Projekt heranreifen lassen. Hierzu kann ein kurzer Text, ein Roman, ein Drama oder eine eigene biographische Erfahrung ausschlaggebend sein. Ausprobieren, was auf der Bühne funktioniert und was nicht, ist die Devise und macht den Werkstatt-Theater-Charakter aus.

Theateraufführung "Nichts" im Juli 2017

Das konkrete Projekt wird erst zum Schluss in sehr intensiven aber auch interessanten Theaterprobentagen für eine Aufführung ausgefeilt und gefestigt. Hier erst werden die Rollen verteilt, die Kostüme ausgedacht und organisiert, das Bühnenbild entwickelt und gebaut sowie Musik und Licht abgestimmt und eingeübt.
Der Tag der Aufführung wird dann eine große Aufregung, ein besonders Ereignis und ein unvergessliches Erlebnis werden.

Bettina Uhlig